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Senkrechtstart von Power Help mit großzügigen Spenden und tatkräftiger Hilfe

2014 - Senkrechtstart von powerhelp mit großzügigen Spenden und tatkräftiger Hilfe

1. „Ist das Leben gerecht?!“- Die Philosophie von Powerhelp

Wir wissen alle, dass es Armut und Reichtum gibt: Menschen, die sehr wohlhabend sind und andere, die jeden Tag auf`s neue um ihr Überleben kämpfen. Es ist eine Realität, die sich jedem in verschiedenen Formen präsentiert. Nun gibt es zunächst zwei Möglichkeiten damit umzugehen:

„Das geht mich nichts an, dafür sind andere zuständig“ oder:

„Auch ich kann einen kleinen Teil dazu beitragen, um dies zu ändern“.

 

Powerhelp ist unser Beitrag der Mitverantwortung für Menschen, die in Systeme geboren werden, die schlechte Bedingungen liefern. Die Grundphilosophie von powerhelp ist die Philosophie des Lebens: Jeder hat Verantwortung und kann einen Beitrag leisten, um am Rad der Gerechtigkeit mitzudrehen. Und jeder Leser darf sich an dieser Stelle gerne die Frage stellen: „Was vergebe ich mir, wenn ich einen kleinen Teil meines Wohlstandes teile?“

2. „Mut zur Veränderung“ - Der Grundstein von Powerhelp

 

Wir schaffen die Plattform Powerhelp - „Leben für (k)-Inder“. Der Auftrag kam zu uns, nicht wegzuschauen, sondern Kinder und Frauen, die in eine aussichtslose Situation (beispielsweise bei Frauen: Verlust ihres Ehemanns, oder der Tod von Eltern bei Kindern) geraten sind, eine Lebensgrundlage anzubieten. 2014 wurde dieser Impuls in die Tat umgesetzt und der Grundstein gelegt. Wir haben die Herausforderung angenommen und setzen unsere Ideen um:We just do it !

Obwohl wir überkonfessionell agieren, haben wir einen Leitsatz gewählt, der die gelebte Nächstenliebe treffend beschreibt („ich war fremd und obdachlos und ihr habt mich aufgenommen“ Auszug aus Math.25/ Vers 35) und so das erste Ziel setzt: Obdachlose Familien mit Kindern einen Schutzraum in Form von Zelten zu geben.

3. „Der Weg ist das Ziel“ - Resultate 2014

30 Zelte - 30 Schüler – 30 Waisen

 

3.1 Das Zelt als Schutzraum

Es ist fast unnötig an unsere weichen Betten in schönen Räumen zu erinnern: Ein geborgener Schutzraum als primäres Grundbedürfnis oder auch als kuscheliger Luxus, den wir täglich genießen dürfen. Im Gegensatz dazu Familien, die auf harter schmutziger Erde ihre Nächte verbringen - gänzlich ungeschützt. Keiner muss jetzt ein schlechtes Gewissen haben, damit ist nichts gewonnen, aber anderen einen Raum anzubieten hat enormen Wert. Ein Zelt ist eine einfache und komfortable Form von Schutz und persönlichem Rückzugsort. Also haben wir 30 stabile, geräumige Zelte (für je 6 Personen) bei einem indischen Hersteller bestellt und verteilen sie derzeit an bedürftige Straßenfamilien. Wir bauen die Zelte gemeinsam mit den zukünftigen Bewohnern auf und beobachten die weitere Entwicklung. Bereits beim ersten Zelt waren überraschte, überglückliche Gesichter zu sehen und weitere Zelte wurden gewünscht.

3.2 Essen für ein Waisenhaus

Wie wir alle wissen, könnten Nationen ernährt werden, wenn die Balance stimmen würde. Während wir in der glücklichen Lage sind genügend zu essen zu haben, sieht es an anderen Orten ganz anders aus. Dabei wäre es recht einfach: sauberes Wasser und einfache Nahrungsmittel sichern das Überleben von Kindern und verhindern chronischen Nährstoffmangel und ernsthafte Erkrankungen.

Unser kleiner Ausgleich ist die Bereitstellung von Reis, Gemüse und sauberem Wasser. So bekommt in unserem nächsten Projekt „Waisenhaus in Chennai“

- eine regionale Kinderhilfe in der Großstadt Südindiens - für ihre 220 untergebrachten Waisen-/ und Straßenkinder nicht einmal eine Grundversorgung mit Reis seitens der Regierung. Einzig durch Engagement einer Betreiberfamilie und finanzieller Hilfe aus dem Westen ist die physische Versorgung mit einfachen Grundnahrungsmitteln möglich. Wir möchten ihr Weiterbestehen sichern und für die untergebrachten Kindern Essen und Trinken bereitstellen. Zudem benötigt die Leitung des Waisenhausens einen neuen Raum durch einen Anbau für ca. 30.000 Euro, da sie sonst die Anzahl der untergebrachten Kinder reduzieren müsste. Das wird unser Ziel für 2015, diese Summe zu beschaffen und die Kinder vor dem „Zurück auf die Straße“ zu retten.

3.3 Bildung für Kinder

Die Auswirkungen von Bildungsarmut sind allen bekannt. Kein Leser kann bezweifeln, dass Schrift und Sprache unwichtig sei, denn Wissen und Bildung öffnet die Tür zur beruflichen Welt und ermöglicht den Gelderwerb.

Die Chance auf Bildung wird mit dem Schuleintritt geschaffen und so ermöglichen wir einigen Kindern den Schulbesuch, der Geld kostet und ohne finanzielle Zugabe unsererseits selbst für Familien, in denen der Vater einer Arbeitstätigkeit (mit z.B. einhundert Euro Monatslohn) nachgeht, nicht möglich wäre. Für uns kaum vorstellbar, da unsere Kinder alle zu kostenfrei zur Schule gehen.

Wir haben als Unterstützung einige ortsbezogene Patenschaften ausgewählt. Bereits für den monatlichen Beitrag von 15,00 Euro kann ein Kind das örtliche Schulangebot wahrnehmen und hat damit die Chance auf Schulbildung. Eine ausgewählte Institution in Mahabalipuram (Tamil Nadu) und eine Schule im Süden Indiens in Vaitheeswarankoil rechnet mit unserer Unterstützung und wir ermöglichen den Schulbesuch für die Kinder.

 

 

 

4. „Der Rückblick“ – Konkrete Hilfe

 

In nur einigen Monaten ist Unbeschreibliches passiert:

Einige wirkten sofort unaufgefordert mit und unterstützen mit Rat und Tat. Eine jugendliche Praktikantin, Ann- Sophie, hat sich angeboten, ab Februar 2015 für zwei Monate nach Südindien zu reisen, um vor Ort im Waisenhaus mitzuwirken, kleine Halbwaisen, die in im Moment bei Großeltern aufwachsen zu unterstützen und dazu beim Zeltaufbau für die Straßenfamilien mitzuwirken.

Unser Manager Thiru aus Chennai - ein junger engagierter Familienvater - kümmert sich um die geordnete Verteilung der Zelte und die finanzielle Abwicklung der Gelder für Schulpatenschaften und besorgt die notwendigen Nahrungsmittel und Materialien.

Zwei heilige Männer (Brahmanen) namens Swamiji und Chellappa stehen im Dienst am Nächsten und stehen uns mit liebevoller und wertschätzender Unterstützung zur Seite. Sie können uns durch die indische Kultur führen, so dass wir den richtigen Weg einschlagen und die Hilfe bieten, die dort wirklich geraucht wird.

Wir haben unerwartete Spenden, von Menschen und Bekannten, die Indien bereits besuchen durften, erhalten. Mittelständische Unternehmer unterstützen finanziell und nicht zuletzt sammelte eine kleine Kindertagesstätte Kuscheltiere für die Waisenkinder von Mrs. Hemalata in Chennai. Viele wirken mit wertvollen Ideen und individuellen Möglichkeiten und helfen mit. Alle zeigen: Wir können Sinnvolles tun!

Für die kurze Zeit – Oktober 2014 – durften wir das Hilfsprojekt, gleich einem „Senkrechtstarter“ erleben, sind dafür allen Mitwirkenden sehr dankbar und hoffen, weitere Menschen in ihrem Herzen zu erreichen.

Rainer Franke - Projektmanager und Ingrid Riedlberger - Geschäftsleitung Sozialprojekt GmbH

München, 14.12.2014

www.powerhelp.de

 

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